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Ein Fonds sieht sie als Finanzierungssuchenden niemals nur als Mandanten der eine Finanzierung benötigt, sondern immer als ein zukünftiges Investitionsobjekt, genauso wie er bestehende Klein- und Großunternehmen in die er bereits investiert, dazu anhält, Unternehmensteile Auszugliedern und/oder neu zu schaffen, um über Private Equity Beteiligungen in Firmenerweiterungen, oder Venture Capital in Start-Up´s investieren zu können, die in der Zukunft für neue Fonds nicht nur ein Objekt für Finanzierungen, sondern auch für Großinvestitionen darstellen könnten.

Die nachfolgen Beschreibungen sollen ihnen darstellen und erläutern wie ein geschlossener Fonds, teilweise in Europa (z.B. in Deutschland in der Regel in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG konzipiert) und auch in Lateinamerika aufgestellt ist und funktioniert.

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Ein geschlossener Fonds ist ein Investmentfonds, in den nur innerhalb eines bestimmten Platzierungszeitraums investiert werden kann, danach wird der Fonds geschlossen. Er ist ein Investmentmodell, das darauf basiert, dass eine feststehende Anzahl von Anteilen oder eine feststehende Kapitalsumme eingeworben wird, ohne dass Anteile an den Fonds selbst zurückgegeben werden können. Anders als bei offenen Fonds werden vom Investmentmanager/Fondsmanager keine neuen Anteile ausgegeben, um die Investorennachfrage zu befriedigen.

Investoren
Investoren der Fonds sind Banken, Versicherungen, Unternehmen und Privatinvestoren, also jeder der neben steuerlichen Vorteilen, die Aussicht auf eine gute bis sehr gute Rendite sucht.

Investitionsvolumen
Das Volumen eines geschlossenen Fonds liegt meist zwischen 500 Mio. und 1 Mrd. USD/EURO, wovon nach internationalem Recht 5% an Reserven gehalten werden dürfen und 15-20% in Privat Equity und Venture Capital investiert wird. Im Durchschnitt stehen für Investitionen in Finanzierungen 100-150 Mio. USD/EURO, pro geschlossenem Fonds zur Verfügung.

Geschlossene Fonds nach Investitionsobjekten
Immobilienfonds – Immobilien unterschiedlicher Nutzungsarten (z.B. Wohnen, Büro, Hotel, Fachmarktzentren, Shoppingcenter) im In- und Ausland
Containerfonds - Transportcontainer
Flugzeugfonds – Flugzeuge
Schiffsfonds – Handelsschiffe jeder Größe und Art, z. B. Container- und Spezialschiffe oder Tanker von KüMo bis Malaccamax
Waldfonds – Wälder
Erneuerbare-Energien-Fonds: Windkraftwerke, Photovoltaik, Biomasse, Geothermiekraftwerke
Beteiligungskapitalfonds – Unternehmensbeteiligungen („Private Equity“), insbesondere auch Wagniskapital (Venture Capital)
Infrastrukturfonds – Infrastruktureinrichtungen
Medienfonds und Filmfonds – Medien und Filmindustrie
Dollar-orientierte, britische und deutsche Kapitallebensversicherungen (Rentenzusatzversicherungen)

Kosten
Neben den echten Anschaffungsnebenkosten der Investition (bei Immobilien z.B. Grunderwerbsteuer sowie Kosten für Makler, Notar und Grundbucheinträge) entstehen auch fondsspezifische Kosten wie beispielsweise Kosten für die Konzeption, die Fremdkapitalbeschaffung oder die Eigenkapitalbeschaffung. In den Kosten der Eigenkapitalbeschaffung ist auch die Provision für evtl. eingeschaltete Vermittler wie Banken, Sparkassen oder freie Finanzberater enthalten. Häufig wird ein Teil dieser Kosten durch einen Ausgabeaufschlag gedeckt. Die anfänglichen Kosten in ihrer Gesamtheit werden als "Initialkosten" bezeichnet.

Chancen
Ein Hauptziel ist die Erwirtschaftung einer überdurchschnittlichen Nachsteuer-Rendite. Dafür werden oft steuerliche Besonderheiten der einzelnen Anlagegüter (z. B. die Tonnagesteuer bei Schiffen oder die Abschreibung bei Immobilien), aber auch besondere Konzeptionen (z. B. ausländische Betriebsstätten) genutzt. Der geschlossene Fonds hat sich in der Zeit seit 2005 daher vom Steuerstundungs- hin zum Renditeobjekt entwickelt.

Günstige Zinssätze
Der Hauptgrund dafür, warum fondsgestützte Finanzierungen überaus Zinsgünstig sind, liegt in der Infrastruktur der Banken und der Fonds. Wenn Banken Finanzierungen vergeben, sind diese mit einem immensen Verwaltungs- und Kontrollaufwand der einzelnen Bank verbunden. Bei Fonds besteht dieser natürlich auch, aber durch die Masse und die Zielgerichtete Ausrichtung, lässt sich der Aufwand wesentlich rentabler und effizienter gestalten. Da Banken auch in Fonds investieren, um von Renditen jenseits der 20% oder noch viel mehr zu profitieren, kommt das Geld für ihre Finanzierung letztendlich in Teilen ganz sicher auch von einer Bank, auch wenn als Name „GESCHLOSSENER FONDS“ drauf steht.

Wichtig für Finanzierungssuchende
Wenn unsere Mandanten von Finanzierungen aus Immobilienfonds, oder Beteiligungskapitalfonds in Form der Private Equity, oder Firmengründer von einer Venture Capital Investition profitieren, vergibt der Fonds diese zu günstigen Zinssätzen, aber nicht mit der Aussicht auf Gewinn für den Finanzierungsnehmer. Als Finanzierungsnehmer sind sie kein Investor, sondern Profiteur der Investitionen im Bereich Immobilien, Unternehmensbeteiligungen („Private Equity“), oder auch als Start-Up Unternehmen mittels Wagniskapital, also Venture Capital. Sie als Finanzierungs- oder Kreditnehmer, sind vom Gewinn des Fonds ausgeschlossen, haften aber auch nicht für mögliche Verluste.

Zinssätze
Fondgestützte Finanzierungen liegen im Zinssatz zwischen 1,8% und 2,7%, je nachdem ob es sich um Finanzierungen für Immobilien, Firmenerweiterungen, Firmengründungen, oder für Privat handelt. Bankgestützte Finanzierungen erhalten wir lediglich zu mehr als den doppelten Zinssätzen, was uns sehr leid tut, aber nicht jeder Fonds nimmt jede Art von Finanzierung an und somit bleibt mitunter nur der Ausweich auf eine reine Bankenfinanzierung.

Auszahlungen – Tilgungsaussetzungen - Disagio
Die Auszahlung ihrer Finanzierung ist bei beiden (Bankenfinanzierungen und auch Fondsfinanzierungen)  in Tranchen möglich, Tilgungsaussetzungen (für die ersten beiden Laufzeitjahre und auch Saisonbedingt), ebenso. Anders das Disagio. Bei bankgestützten Finanzierungen werden sowohl Disagio, als auch die übliche Bankenprovision fällig, welche zusammen genommen leicht 3-4% der Finanzierungssumme ausmachen können. Unsere Provision liegt bei beiden gleich, je nach Finanzierung um die 1,2%, und wird am Tage der Auszahlung an den Finanzierungsnehmer fällig.

Unterlagen
Beide, also Banken sowie auch Fonds, verlangen aussagekräftige Unterlagen wie Businesspläne, Expertisen, Wertgutachten, Bildmaterial und Zahlenwerte. Lateinamerikanische Finanzierer holen zwar keine Auskünfte aus Europa ein, aber eine Finanzierung auf Zuruf, ohne schlüssige Unterlagen, werden sie hier genauso wenig erhalten wie bei ihrer Hausbank in Europa.

Gern hören wir ihre Meinung und beantworten ihre Fragen zur Thematik.